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Stalin - Kurze Lebensbeschreibung (Auszug)

 

Kurze Lebensbeschreibung

JOSEF WISSARIONOWITSCH STALIN

Auszug

Als im Dezember 1900 die Leninsche "Iskra" zu erscheinen begann, stellte sich Stalin rückhaltlos auf ihren Standpunkt. Stalin erkannte in Lenin sofort den Begründer einer wahrhaft marxistischen Partei, den Führer und Lehrer.

In den Jahren der ersten russischen Revolution leitete Stalin den gesamten ideologischen und politischen Kampf der kaukasischen Bolschewiki gegen die Menschewiki, Sozialrevolutionäre, Nationalisten und Anarchisten. Die wirksamste Waffe der Bolschewiki in diesem Kampf war die Parteiliteratur.

In seinen Artikeln und Broschüren führt Stalin eine Reihe theoretischer und politischer Fragen ihrer Lösung zu. Er entlarvt die ideologische Verlogenheit der antibolschewistischen Strömungen und Fraktionen, ihren Opportunismus und Verrat, wobei seine Schläge gegen die Feinde stets zielsicher treffen.

"Bis zum heutigen Tag [Januar 1905]", schrieb Stalin, "ähnelte unsere Partei einer gastfreundlichen patriarchalischen Familie, die bereit war, alle Sympathisierenden aufzunehmen. Nachdem unsere Partei aber zu einer zentralisierten Organisation geworden ist, hat sie das patriarchalische Gepräge abgestreift und ist restlos einer Festung gleichgeworden, deren Tore sich nur Würdigen öffnen. Das aber ist für uns von großer Bedeutung. In einer Zeit, wo die Selbstherrschaft sich bemüht, das Klassenbewußtsein des Proletariats durch "Tradeunionismus", Nationalismus, Klerikalismus usw. zersetzen, während anderseits die liberale Intelligenz hartnäckig bestrebt ist, die politische Selbständigkeit des Proletariats zu ertöten und die Vormundschaft über das Proletariat zu erlangen, in einer solchen Zeit müssen wir äußerst wachsam sein und dürfen nicht vergessen, daß unsere Partei eine Festung ist, deren Tore sich nur Erprobten öffnen.

Der Zarismus fühlte, daß er in Stalin einen der größten Revolutionäre vor sich hatte, und suchte ihm auf jede Weise die Möglichkeit zu nehmen, seine revolutionäre Arbeit fortzusetzen.

Stalin rettete das für die Partei, für unser Volk, für die gesamte Menschheit so teure Leben Lenins, indem er sich entschieden dagegen aussprach, daß Lenin sich dem Gericht der Konterrevolutionäre stelle, und den Vorschlag der Verräter Kamenew, Rykow, Trotzki zurückwies, die verlangten, daß Lenin dem Gericht der konterrevolutionären Provisorischen Regierung ausgeliefert werde.

Wurde die Lage an der Front besonders bedrohlich, so wandte sich Stalin stets an Lenin um Hilfe und Unterstützung. Lenin reagierte auf jedes Ersuchen Stalins mit außerordentlicher Aufmerksamkeit. Er hielt Stalin stets über die Ereignisse auf dem laufenden und informierte ihn über die aktuellen politischen Geschehnisse. Stalin war die Hauptstütze Lenins bei der Organisierung und Leitung der Verteidigung des Sowjetlandes.

Er durchschaute und durchkreuzte die raffiniertesten und arglistigsten strategischen Pläne der Feinde und warf ihre gesamte Kriegs"wissenschaft", Kriegs"kunst" und Schulung über den Haufen.

Der unmittelbare Inspirator und der Organisator der wichtigsten Siege der Roten Armee war Stalin. Überall, wo an den Fronten über das Schicksal der Revolution entschieden wurde, dorthin schickte die Partei Stalin. Er war der Urheber der bedeutungsvollsten strategischen Pläne. Stalin leitete die entscheidenden Kampfoperationen. Vor Zarizyn und Perm, vor Petrograd und gegen Denikin, im Westen gegen das Polen der Barone und im Süden gegen Wrangel – überall sicherten der eiserne Wille und das strategische Genie Stalins der Revolution den Sieg. Stalin war der Erzieher und Leiter der Militärkommissare, ohne die es, nach Lenins Worten, keine Rote Armee gegeben hätte.

Gemeinsam mit Lenin verwirklichte und verfocht Stalin konsequent die Parteilinie und bekämpfte alle diese Feinde der Partei. Stalin leitete in der Zeit der Gewerkschaftsdiskussion organisatorisch den Kampf gegen die antileninistischen Gruppierungen und schloß die Partei um die Leninsche Plattform zusammen. Bei Stalin liefen alle Meldungen aus dem Lande über den Verlauf des Kampfes für die Linie der Partei zusammen. Stalin leitete die Meldungen über die Ereignisse der Diskussion in den Ortsorganisationen, die den Sieg der Partei und die Niederlage der antileninistischen Gruppierungen demonstrieren, an die "Prawda" weiter.

Auf Vorschlag Lenins wählte das Zentralkomitee der Partei in seiner Plenarsitzung vom 3. April 1922 Stalin, den besten und treuesten Schüler und Kampfgefährten Lenins, zum Generalsekretär des Zentralkomitees. Seit dieser Zeit steht Stalin ununterbrochen auf diesem Posten.

Das Kulakentum mußte in offenem Kampf vor den Augen der gesamten Bauernschaft geschlagen werden, damit die Bauernmassen sich von der Schwäche der kapitalistischen Elemente überzeugten, und deshalb war der Übergang zur durchgängigen Kollektivierung unzertrennlich verbunden mit der Aufgabe, das Kulakentum als Klasse zu liquidieren.

Die Opportunisten begreifen nicht die Klassennatur der Offensive: Offensive gegen welche Klasse, im Bündnis mit welcher Klasse? Wir brauchen, sagte Stalin, nicht irgendeine Offensive, sondern eine Offensive gegen die Kulaken im Bündnis mit den Mittelbauern.

Eine besondere Verfassungskommission unter Vorsitz des Genossen Stalin arbeitete den Entwurf einer Verfassung aus. Der Entwurf wurde dem gesamten Volk zu einer Erörterung unterbreitet, die fünfeinhalb Monate dauerte. Es gibt keinen Winkel in unserem Lande, wo die Werktätigen dieses bedeutsamste Dokument in der Geschichte der Menschheit nicht studiert und erörtert hätten. Das ganze Sowjetvolk begrüßte und billigte mit großem Frohsinn und Stolz den Verfassungsentwurf.

Die von der Partei errungenen Siege des Sozialismus versetzten die Volksfeinde in noch größere Raserei. Das Jahr 1937 brachte neue Enthüllungen über die Unmenschen aus der bucharinisch-trotzkistischen Bande von Spionen, Schädlinge und Mördern im Dienste der Spionageorgane kapitalistischer Staaten.

Die Partei und die Sowjetmacht vernichteten diese Wespennester der Volksfeinde. ... Stalin wappnete die Partei für den Kampf gegen die Volksfeinde und lehrte sie, ihnen die Maske herunterzureißen.

Stalin definierte ferner, Politiker welcher Art die Erwählten des Volkes, die Deputierten des Obersten Sowjets, sein sollen. Das Volk muß fordern, daß sie Politiker vom Leninschen Typus seien, daß sie von ebensolcher Klarheit und Bestimmtheit, ebenso furchtlos im Kampfe, frei von jeder Spur einer Panik, schonungslos gegen die Feinde des Volkes, weise und bedachtsam bei der Entscheidung komplizierter politischer Fragen seien, bei der allseitige Orientierung nötig ist, daß sie ebenso wahrhaft seien, wie Lenin es war, daß sie ihr Volk ebenso lieben, wie Lenin es liebte.

Genosse Stalin kennzeichnete die Errungenschaften und Erfolge des Sozialismus, das Wachstum der sozialistischen Wirtschaft, die Hebung des materiellen und kulturellen Niveaus des Volkes, die weitere Festigung der Sowjetordnung, und stellte der Partei und dem ganzen Sowjetvolke eine neue große historische Aufgabe: im Laufe der nächsten 10 bis 15 Jahre die wichtigsten kapitalistischen Länder ökonomisch, das heißt hinsichtlich der je Kopf der Bevölkerung erzeugten Menge von Industrieprodukten, einzuholen und zu überholen.

Als eine der zentralen Aufgaben der Partei entwickelte Genosse Stalin in seinem Bericht ein ganz wissenschaftlich begründetes bolschewistisches Arbeitsprogramm zur Heranbildung, Erziehung, Auslese, Beförderung und Kontrolle der Kader.

Lenin beabsichtigte, einen zweiten Teil von "Staat und Revolution" zu schrieben, worin er die Hauptlehren aus den Erfahrungen der russischen Revolution von 1905 und 1917 ziehen wollte. Aber der Tod hinderte ihn an der Erfüllung dieser Aufgabe. Was Lenin jedoch auf dem Gebiete der Staatstheorie nicht mehr zu vollbringen vermochte, das vollbrachte Stalin!

Es muß als Axiom gelten: je höher das politische Niveau und je bewußter die marxistisch-leninistische Einstellung der Funktionäre des betreffenden Zweiges der Staats- und Parteiarbeit, um so höher steht die Arbeit, um so fruchtbringender ist sie, um so wirksamer ihre Resultate, und umgekehrt: je niedriger das politische Niveau und je weniger bewußt die marxistisch-leninistische Einstellung der Funktionäre, um so wahrscheinlicher sind Versagen und Fehlschläge in der Arbeit, um so wahrscheinlicher ist es, daß die Funktionäre selber verflachen und zu kleinlichen Wichtigtuern werden, um so wahrscheinlicher ist es, daß sie entarten. Man kann mit Gewißheit sagen: wenn wir es verstünden, unsere Kader in allen Zweigen der Arbeit ideologisch zu rüsten und sie in solchem Maße politisch zu stählen, daß sie sich in der inneren und internationalen Situation frei orientieren können, wenn wir es verstünden, sie zu völlig reifen Marxisten-Leninisten zu machen, fähig, die Frage der Leitung des Landes ohne ernsthafte Fehler zu entscheiden, wo würden wir allen Grund haben, neun Zehntel aller unserer Fragen als bereits gelöst zu betrachten.

Im Herbst 1939 wurden auf Initiative des Genossen Stalin unsere blutsverwandten Brüder, die Völker der Westukraine und des westlichen Belorußlands, vom Joch der polnischen Grundherren befreit. Diese Völker gliederten sich ein in die einheitliche brüderliche Familie der freien Völker der UdSSR. Im August 1940 kehrten auch die baltischen Sowjetrepubliken Litauen, Lettland und Estland wieder in die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken zurück.

Daß es den Deutschen gelungen war, im Sommer 1942 ernste taktische Erfolge zu erzielen, war, wie Genosse Stalin hervorhob, dadurch zu erklären, daß die Deutschen infolge des Fehlens einer zweiten Front in Europa die Möglichkeit hatten, an der Südwestfront ein großes Kräfteübergewicht zu schaffen.

Der kluge Feldherr, dessen Namen die sich ins Gefecht stürzenden Sowjetkämpfer auf den Lippen hatten, sah den Gang der Ereignisse voraus und ordnete den Verlauf der gigantischen Schlacht seinem stählernen Willen unter.

Das war der bedeutendste Sieg in der Geschichte großer Kriege. Die Schlacht um Stalingrad war eine Krone der Kriegskunst; sie zeigte die Gediegenheit der fortgeschrittenen sowjetischen Kriegswissenschaft an einem neuen Beispiel. Der hier errungene historische Sieg war ein glänzender Triumph der Stalinschen Strategie und Taktik, ein Triumph des genialen Plans und der weisen Voraussicht des grossen Feldherrn, der die Absichten des Gegners scharfblickend erkannte und die Schwächen der abenteuerlichen Strategie des Feindes ausnutzte.

Gleichzeitig warnte der Oberste Befehlshaber die Kämpfer und Kommandeure der Sowjetarmee davor, sich durch die Erfolge zu schädlicher Überheblichkeit hinreißen zu lassen.

Der Sowjetstaat zollte den hervorragenden Verdiensten des Genossen Stalin, des Obersten Befehlshabers der Streitkräfte der UdSSR, hohe Anerkennung. Am 6. März 1943 verlieh ihm das Präsidium des Obersten Sowjets den militärischen Rang eines Marschalls der Sowjetunion.

Im Verlaufe des Vaterländischen Krieges festigte sich die Völkerfreundschaft in der Sowjetunion immer mehr. Alle Völker des Sowjetlandes verteidigten einmütig ihre Heimat.

In raschem Tempo befreite die Sowjetarmee die polnische Hauptstadt Warschau vom Joch der Deutschen ...

Unmittelbar vor dem Sturm auf Berlin unterzeichnete J. W. Stalin im Auftrage der Regierung der UdSSR den Vertrag zwischen der Sowjetunion und der Polnischen Republik über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit nach dem Kriege.

Das Sowjetvolk feierte seinen Sieg. Alle Gedanken, alle Gefühle der sowjetischen Menschen waren dem großen Stalin zugewandt, ihm, der unser Land durch die Schwierigkeiten und Prüfungen des Krieges hindurchgeführt, der unser Land vor dem Untergang gerettet, dessen Genie den Weg zum Siege gewiesen, dessen Willen das Land zum Sieg geführt hatte.

Dem Willen des ganzen Sowjetvolkes Ausdruck verleihend, beschloß das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR am 26. Juni 1945, dem Marschall der Sowjetunion J. W. Stalin in Anerkennung seiner außerordentlichen Verdienste um die Organisierung aller Streitkräfte der Sowjetunion und der geschickten Führung dieser Kräfte im Großen Vaterländischen Krieg, der mit dem vollen Siege über Hitlerdeutschland geendet hat, den zweiten Sieges-Orden zu verleihen.

Ferner wurden dem Marschall der Sowjetunion J.W. Stalin, der in den schweren Tagen der Verteidigung unseres Heimatlandes und seiner Hauptstadt Moskau mit außerordentlicher Tapferkeit und Entschlossenheit an der Spitze der Roten Armee den Kampf gegen Hitlerdeutschland geführt hatte, der Titel "Held der Sowjetunion" sowie der damit verbundene Lenin-Orden und der Goldene Stern zuerkannt.

Am 27. Juni 1945 wurde dem Obersten Befehlshaber aller Streitkräfte der UdSSR, J. W. Stalin, der höchste militärische Rang, der Rang des Generalissimus der Sowjetunion, verliehen.

In den Jahren des Vaterländischen Krieges hatte das Sowjetvolk die ganze Größe seines Lenkers, Lehrers, Feldherrn und Freundes Josef Wissarionowitsch Stalin, seinen selbstlosen Dienst am sowjetischen Heimatland, seine unermüdliche Fürsorge für das Wachsen und Gedeihen des sozialistischen Staates noch gründlicher erkannt.

Die große und unverbrüchliche Freundschaft der Völker unseres Landes kam zustande auf der festen Grundlage der Lenin-Stalinischen Nationalitätenpolitik; sie ist das der Geschichte der Menschheit beispiellos dastehende Vorbild einer gerechten Lösung der nationalen Frage.

Von größter Bedeutung ist die von Genossen Stalin entwickelte These vom Sowjetpatriotismus. Der Sowjetpatriotismus ist die Quelle der Arbeitsgroßtaten des Sowjetvolkes im Hinterlande und der Heldentaten der Sowjetsoldaten an der Front.

Die Arbeiter aller Länder wissen, daß jedes von Stalin gesprochene Wort das Wort des Sowjetvolkes ist, daß auf jedes seiner Worte die Tat folgt.

Das grandiose Bild des großartigen Gebäudes des Sozialismus das in der Sowjetunion gebaut wurde, übte einen unwiderstehlichen Einfluß auf die Arbeiter der kapitalistischen Länder aus. Es begannen wahre Wallfahrten nach der Sowjetunion. Dutzende und Hunderte von Arbeiterdelegationen kamen ins Sowjetland und sahen mit riesigem Interesse und tiefer Bewegung, wie die Arbeiter, die ihre Ausbeuter verjagt haben, eine neue, die sozialistische Gesellschaft aufbauen. Alles interessierte sie, alles wollten sie wissen.

Es ist schwer, sich die Gestalt eines Giganten vorzustellen, wie Stalin ist. In den letzten Jahren, seit dem Zeitpunkt, da wir ohne Lenin arbeiten, kennen wir keine einzige Schwenkung unserer Arbeit, kein einziges größeres Beginnen, keine Losung, keine Neuorientierung in unserer Politik, deren Urheber nicht Genosse Stalin, sondern irgendein anderer gewesen wäre. Die gesamte grundlegende Arbeit – das muß die Partei wissen – verläuft nach den Hinweisen, auf Initiative und unter Führung des Genossen Stalin. Die größten Fragen der internationalen Politik werden nach seinen Weisungen entschieden, und nicht bloß diese großen Fragen, sondern auch scheinbar drittrangige oder sogar zehntrangige Fragen interessieren ihn, wenn sie die Arbeiter, die Bauern und alle übrigen Werktätigen unseres Landes betreffen.

Diese gesamte gigantische Arbeit an der technischen Neuausrüstung unserer Volkswirtschaft wird unter der unmittelbaren Führung des Genossen Stalin geleistet. Neue Maschinentypen bedeutende technische Neuerungen oder Erfindungen wurden und werden nach den unmittelbaren Weisungen des Genossen Stalin eingeführt. Er dringt persönlich in alle Einzelheiten der technischen Rekonstruktion der Industrie und der Landwirtschaft ein und beseelt und beflügelt die Arbeiter und Ingenieure, die Leiter der Betriebe und der Hauptverwaltungen in den Ministerien, die Erfinder und Konstrukteure. Besonders große und liebevolle Aufmerksamkeit widmet er der technischen Ausrüstung unserer Roten Armee, der Luftflotte und der Kriegsmarine, wodurch die Rote Armee zu einer den Feinden des Sozialismus Furcht einflößenden Macht geworden ist.

Die von der Partei errungenen Siege des Sozialismus versetzten die Volksfeinde in noch größere Raserei. Das Jahr 1937 brachte neue Enthüllungen über die Unmenschen aus der bucharinisch-trotzkistischen Bande von Spionen, Schädlingen und Mördern im Dienste der Spionageorgane kapitalistischer Staaten. Die Gerichtsverfahren zeigten, daß diese erbärmlichen Kreaturen, dieser Abschaum der Menschheit, bereits von den ersten Tagen der Oktoberrevolution an in einer Verschwörung gegen Lenin gestanden hatten, den sie zu verhaften beabsichtigten, in einer Verschwörung gegen die Partei, gegen den Sowjetstaat. Gemäß dem Willen ihrer imperialistischen Auftraggeber hatten sie sich das Ziel gesteckt, die Partei und den Sowjetstaat zu zerstören, die Landesverteidigung zu untergraben, eine ausländische Intervention zu begünstigen, die Niederlage der Roten Armee vorzubereiten, die Sowjetunion zu zerstückeln, sie in eine Kolonie des Imperialismus zu verwandeln und in der Sowjetunion die kapitalistische Sklaverei wiederherzustellen. Die Partei und die Sowjetmacht vernichteten dieses Wespennester der Volksfeinde. In seinem auf der Plenartagung des Zentralkomitees im März 1937 gehaltenen Referat "Über die Mängel der Parteiarbeit" gab Stalin ein klares Programm für die Verstärkung der Partei- und Sowjetorgane, ein Programm von Maßnahmen zur Erhöhung der politischen Wachsamkeit, und stellte die Losung auf, "den Bolschewismus zu meistern". Stalin wappnete die Partei für den Kampf gegen die Volksfeinde und lehrte sie, ihnen die Maske herunterzureißen.

Das Sowjetvolk feierte seinen Sieg. Alle Gedanken, alle Gefühle der sowjetischen Menschen waren dem großen Stalin zugewandt, ihm, der unser Land durch die Schwierigkeiten und Prüfungen des Krieges hindurchgeführt, der unser Land vor dem Untergang gerettet, dessen Genie den Weg zum Siege gewiesen, dessen Willen das Land zum Sieg geführt hatte.

In Stalin sehen Millionen Arbeiter aller Länder ihren Lehrer, aus dessen klassischen Werken sie lernten und lernen, wie man erfolgreich gegen den Klassenfeind kämpft, wie man die Voraussetzungen schafft für den Endsieg des Proletariats. Der Einfluß Stalins – das ist der Einfluß der großen, ruhmreichen bolschewistischen Partei, in der die Arbeiter der kapitalistischen Länder die vorbildliche Partei der Arbeiterklasse sehen, die der Nacheiferung würdig ist. Unter Führung dieser Partei wurde nicht nur der Kapitalismus gestürzt und die Sowjetmacht, die Macht der Werktätigen, errichtet, sondern auch der Sozialismus in der UdSSR aufgebaut.

In Liedern zahlreicher Zungen wird Stalin von den Völkern der Sowjetunion besungen. Diese Lieder sind der Ausdruck der großen Liebe und grenzenlosen Ergebenheit der Völker der Sowjetunion für ihren großen Führer, Lehrer, Freund und Feldherren.

Stalins Name verschmilzt in der Volkskunst mit dem Namen Lenins.

Stalins Name ist das Symbol der moralischen und politischen Einheit der Sowjetgesellschaft.

Stalin - Kurze Lebensbeschreibung (Auszug): Ende

 

 

 

 

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